Cross Country Ausrüstung – Weltklasse-MTBs & Teile mit Profi-Qualität

Beim XC-Racing entscheiden Sekunden über einen Platz auf dem Podium oder eine Lücke zur Spitze. Die richtige Cross-Country-MTB-Ausrüstung – von XC-Fullys mit bis zu 120 mm Federweg über Carbon-Cockpits bis zu überrollstarken 29-Zoll-Laufrädern – ist heute das Fundament jeder schnellen Runde. XC-Fullys haben das Hardtail als Wettkampfstandard längst abgelöst. Ob XC-Olympic, Marathon oder ambitioniertes Training: Welche Ausrüstung wirklich zählt, erfährst du bei uns!

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Cross Country oder Marathon – Kurz und knackig

Kopf-an-Kopf-Duelle, Herzschlagfinals und Schlamm bis zu den Ohren: XC Olympic ist die Disziplin, die deine Rennambitionen auf jeder Ebene fordert. Das olympische Rennformat verbindet maximale Ausdauer mit technischem Feingefühl und lässt keine Fehler unbestraft. So läuft ein XCO-Rennen ab:

  • Rennformat und Modus:
    • Massenstart mit Startaufstellung nach aktueller UCI-Wertung
    • Von der ersten Minute an wird attackiert
    • Einzelwertung – jeder kämpft für sich
    • Gefahren wird eine feste Rundenzahl oder eine festgelegte Zeit plus Abschlussrunde; Rundenlänge: 3,5–5 km (UCI Elite: 3,5–4,5 km)
    • Überrundete Fahrer werden von der Rennleitung aus dem Rennen genommen. Hobbyfahrer fahren aber oft für den eigenen Anspruch noch bis zum Schluss.
    • Die Glocke läutet die letzte Runde ein – und löst auf den Flachstücken die verbissensten Sprints des Rennens aus

Die Strecke:

  • Schnelle Rundkurse, auf denen das Tempo Runde für Runde steigt – der kleinste Fahrfehler kostet Plätze
  • Lange Up-Hills und kurze, explosive Stiche, bei denen die richtige Gangwahl entscheidet
  • Moderne XCO-Kurse verlangen nicht nur Ausdauer, sondern zunehmend Enduro-inspirierte Fahrtechnik
  • Technische Abfahrten mit Wurzelteppichen, Felspassagen, Rock Gardens, Drops und engen Kurven verlangen höchste Konzentration.
  • Auch künstliche Features wie Sprünge sind auf modernen XCO-Strecken keine Seltenheit – der Fokus bleibt jedoch auf einem flüssig fahrbaren Rundkurs

Sonstiges:

  • Altersklassenwertung – du fährst gegen Gleichaltrige
  • Pit-Stopps: Bike-Techniker tauschen Laufräder, beheben Pannen, wechseln das komplette Bike – oft in Sekunden
MTB-Cross Country & Marathon – Wichtige Fakten, Top-Bikes & Equipment!

XC Marathon – Langdistanz mit Biss

XCM ist die ausdauerorientierte Schwesterdisziplin des Cross Country Olympic (XCO) und verbindet lange Distanzen mit technischem Gelände sowie strategischer Renneinteilung. Gestartet wird im kompletten Feld wie bei XC-Rennen. Nur die Teilnehmerzahl ist mit teils über 1000 Startern um einiges höher. Die Strecken führen über Forstwege, Naturtrails, Singletrails und alpine Passagen. Im Vergleich zu XCO-Kursen stehen weniger künstliche Hindernisse und dafür mehr Streckenvielfalt sowie Ausdauer im Vordergrund. Sie bestehen entweder aus einem längeren Rundkurs oder einem von A nach B führenden Kurs – geringerer 'Runden-Lerneffekt' und mehr unerwartete Herausforderungen. Marathondistanzen beginnen bei etwa 40 Kilometern. Im Wettkampfbereich sind Strecken von 60 bis 160 Kilometern üblich, oft kombiniert mit mehreren tausend Höhenmetern. Bei der Langstrecke geht es erst ab 110 km los und in Extremfällen wie dem Stoneman Miriquidi bis auf exakt 162 km und 4.400 Höhenmeter hinauf – echte Prüfungen, bei denen meist nur das Ankommen zählt. Da heißt es, Kräfte einteilen und lieber konstant fahren.

Viele Marathonstrecken ähneln anspruchsvollen Tagestouren durch Mittelgebirge, Wälder und Naturparks. Wenn du lange Distanzen effizient zurücklegen und dabei auch technische Passagen souverän meistern möchtest, findest du im XC-Mountainbike einen vielseitigen Begleiter. Auf den unbefestigten Wegen und nicht zu anspruchsvollen Singletrails profitierst du dabei massiv von den hervorragenden Rolleigenschaften und setzt deine Kraft dank des steifen Leichtbaus besonders effizient in Vortrieb um.

So ist ein XC- bzw. Marathon-MTB aufgebaut

Die Features eines XC Mountainbikes

Moderne Cross Country Mountainbikes vereinen geringes Gewicht, hohe Steifigkeit und überraschende Trail-Qualitäten. Hochwertige Race-Bikes kommen dabei häufig unter die 10-kg-Marke. Die Basis bilden häufig Carbon-Rahmen: direkt, leicht, auf pure Effizienz ausgelegt. XC-Fullys mit 110 bis 120 mm Federweg vorn und hinten haben sich auf nahezu allen Wettkampfebenen etabliert. Hardtails bleiben vor allem für besonders gewichtsoptimierte Setups und schnelle Marathonstrecken interessant. Auf technisch anspruchsvollen Kursen spielen moderne XC-Fullys ihre Vorteile bei Traktion, Komfort und Kontrolle jedoch immer stärker aus. Den Übergang zu mehr Trail-Performance markieren Down-Country-Bikes.

Brauche ich ein XC Fully oder ein XC Hardtail?

Überleg dir dazu am besten, für welche Art von MTB-Runden du das Rad verwenden möchtest. Wenn du hauptsächlich auf Wald- und Feldwegen oder ebenen Singletrails fahren willst, ist ein Hardtail die bessere Wahl. Hast du jedoch vor, viele Naturpfade, also Singletrails mit Felsen, Wurzeln und andere technische Herausforderungen zu meistern, dann ist ein vollgefedertes Cross Country MTB die richtige Wahl.

Aufbau und Ausstattung im Detail

Das Fundament jedes XC-Bikes ist sein Rahmen – und hier wird konsequent auf Leichtbau gesetzt. Vom Mittelklasse- bis in den High-End-Bereich kommt ausschließlich Carbon in mehreren Qualitätsstufen zum Einsatz, für Hardtails wie auch für Fully-Rahmen. Im Einstiegsbereich bietet Aluminium ein überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Entscheidend für den Charakter eines modernen Cross Country Bikes ist jedoch nicht nur das Material, sondern vor allem die Geometrie: Flachere Lenkwinkel, steilere Sitzwinkel und längere Radstände sorgen für mehr Kontrolle auf technischen Trails, ohne die Klettereigenschaften zu beeinträchtigen. Gleichzeitig ermöglichen dir kurze Kettenstreben ein agiles Handling und eine direkte Kraftübertragung. Die Front fällt mit 120 mm Federweg und flachen Cockpits sehr niedrig aus und sorgt im Zusammenspiel mit dem weniger stark abfallenden Oberrohr für eine aerodynamische Fahrposition. Moderne XC-Fullys verbinden hohe Antriebseffizienz mit ausreichend Reserven für anspruchsvolle Rennstrecken und technische Trail-Passagen. Neben dem Rahmen prägen vor allem Laufräder, Federung, Antrieb, Bremsen und Cockpit den Charakter eines XC-Bikes.

MTB-Cross Country & Marathon – Wichtige Fakten, Top-Bikes & Equipment!

Laufräder & Reifen

  • 29-Zoll-Laufräder als XC-Standard: überlegenes Abrollverhalten und Überrollfähigkeit auf jedem Terrain – Wendigkeit ist bewusst nachrangig
  • Carbon-Felgen für Race-Setups: geringstes Rotationsgewicht, maximale Steifigkeit; Alu-Felgen als solide Alternative für Training und Hobbyrennen
  • MTB-Tubeless-Reifen als moderner Race-Standard: kein Schlauch, geringeres Systemgewicht, niedrigerer Luftdruck für mehr Grip auf wechselnden Untergründen
  • Reifenbreite 2.35–2.40": schmal, rollwiderstandsoptimiert, feines Stollenprofil für harte, trockene Böden – wenig bis kein Seitenhalt bei losem Untergrund

Federung

  • Federgabeln mit 110-120 mm Federweg: für XC-Terrain bei richtiger Einstellung ausreichend; schlankes Chassis aus leichten Standrohren hält das Systemgewicht minimal
  • XC-Fully-Dämpfer mit 110-120 mm Luftfeder: während sensible Abstimmungen Traktion und Kontrolle verbessern sorgen straff Plattformen für effizienten Vortrieb, – kein Leistungsverlust am langen Anstieg
  • Remote-Lockout per Lenkerhebel: Up-Hills ohne Energieverlust fahren, auf neueren Modellen mit automatischer Öffnung beim Einfedern (z. B. Fox, RockShox)
  • Elektronisch gesteuerte Fahrwerke: RockShox Flight Attendant oder Fox Live Valve Neo passen die Dämpfung sogar automatisch an Gelände und Fahrsituation an

Schaltung

  • 1x12-Kettenschaltung als aktueller Race-Standard: ein Kettenblatt vorn, breite Kassette (10–51 Zähne) – hohe Zuverlässigkeit im Rennen
  • Elektrische Schaltgruppe wie Shimano XTR Di2 und SRAM Transmission (T-Type): schnelle und immer genaue Schaltvorgänge, konfigurierbar per App

Bremsen

  • MTB-Scheibenbremsen wahlweise mit 2- oder sogar 4-Kolben: XC-optimiertes Systemgewicht bei ausreichender Leistung auch für forderndes XC-Gefälle
  • 160–180 mm Bremsscheiben: ausgewogene Kombination aus geringem Gewicht, hoher Standfestigkeit und präziser Dosierbarkeit.
  • Priorität auf Dosierbarkeit: präzise Kraftmodulation statt brutaler Bremskraft – entscheidend für flüssige Linienführung und Spurtreue

Cockpit

  • Lenker-Vorbau-Einheit – Standard im Wettkampfbereich: supersteif und verlässlich in der Abfahrt und im Sprint
  • Vorbauten mit negativem Winkel: aerodynamische Fahrposition, direkte Lenkreaktion ohne Verzögerung
  • Flatbar, 740–760 mm Breite: genug Hebelverhältnis für Kontrolle, kompakt genug für enge Trail-Sektionen
  • Race-Sattel: kaum Polsterung, minimales Gewicht – optimiert für schnelle Positionswechsel zwischen Sitzen und Stehen
  • Dropper Posts sind auch im XC angekommen: sorgen oft serienmäßig auf technischen Abfahrten für mehr Bewegungsfreiheit und Kontrolle

Down-Country-Bikes – Die neuen XC-Überflieger

Down-Country-Bikes schließen die Lücke zwischen Cross Country und Trail-Bike. Mit 120 bis 130 mm Federweg, laufruhigerer Geometrie und leistungsfähigeren Fahrwerken bieten sie deutlich mehr Reserven im technischen Gelände, ohne die Effizienz eines XC-Bikes aufzugeben. Hinsichtlich Gewicht, Materialien und Ausstattung sind sie ihren sportlichen Wurzeln weiterhin eng verbunden. Kein Wunder, denn die ersten Down-Country-Modelle basierten weitgehend auf bestehenden XC-Plattformen. Heutzutage setzen sie aber hinsichtlich Rahmengeometrie und Hinterbautechnik auf ganz eigene Plattformen, z. B. sind Lenkwinkel und Sitzwinkel speziell auf das Mehr an Federweg angepasst. Progressivere Dämpfer-Tunes und serienmäßige Dropper Posts tun ihr Übriges, um den Wölfen im Schafspelz auf den Downhills Zähne zu verleihen.

Auf anspruchsvolleren Downhill-Sektionen vermitteln sie dank Federwegreserven mehr Sicherheit und im flacheren Geläuf laden sie zum Spielen und Tricksen ein. Dazu sind die Bikes häufig noch zusätzlich mit einer höhenverstellbaren Sattelstütze ausgestattet – Stütze bzw. Sattel runter, Po nach hinten und der Spaß kann beginnen. Damit du das höhere Leistungspotenzial von Geometrie und Fahrwerk auch auf den Boden bekommst und bei Sprüngen nichts durchschlägt, sind Reifenvolumen bzw. -breite ebenfalls gewachsen. Weiterhin werden oft auch Reifen mit größeren Stollen bzw. abgestimmte Vorder- und Hinterradreifen eingesetzt. Mit Trail-Ready Gewichten von um die 12 kg sind Down-Country MTBs ähnlich leicht wie XC Bikes, was besonders gut im Up-Hill und bei kurzen Zwischenspurts zu spüren ist. Auf die komplette Tourenlänge bezogen sparst du so auch wertvolle Körner. Wenn dir ein Trail-/ All-Mountain Bike für den nahegelegenen Forst, das familienfreundliche Trail-Center oder den nächsten Vorgebirgsgipfel zu überdimensioniert erscheint, kann ein Down-Country-Bike eine echte Alternative sein. Und XC Mountainbiker, denen es auf ihren Referenzstrecken nicht auf jede Bergkrone ankommt, werden dennoch von der Leichtigkeit im Up-Hill begeistert sein und können dank Federwegreserven über die direkten Linien auf der Talfahrt sogar noch Sekunden gut machen.

Unser-Tipp: Kauf zu deinem DC-Bike doch gleich einen Satz XC-/ Marathon-Pellen und du bist on demand für den Marathon bereit!

Cross Country E-Bikes – Noch schneller am Ziel!

Du und deine Bike-Buddys geben im Up-Hill alles, während du schon deinen Puls spürst und den Atem deiner Mitfahrer hörst. Doch auf einmal schießt unvermittelt ein Cross Country Fahrer mit unglaublicher Geschwindigkeit an euch vorbei. Ihr schaut euch an und eine Diskussion entbrennt: "War das jetzt ein Cross Country E-Bike?", "Für ältere Fahrer ist das in Ordnung, jüngere sollten aber aus eigener Kraft fahren."

Doch was stimmt nun in Bezug auf Cross Country E-Bikes? Fest steht, viele E-MTBs für Einsteiger sind Hardtails mit einer Geometrie und einem Leistungsvermögen, das dem von XC MTBs ähnlich ist. Hinzu kommen eine über ca. 50 km dauerhafte Unterstützungsleistung von 250 Watt; bis maximal 25 km/h. Damit eigenen sich diese E-Bikes ideal für kurze nicht zu anspruchsvolle Trail-Touren und Fahrer mit eher geringem Zeitbudget, die mit dem XC Mountainbiken beginnen wollen. Auch interessant sind Cross Country E-Bikes für ältere Menschen, die trotz einer nicht mehr so guten Fitness die Freiheit des Mountainbikens auf Naturpfaden erleben wollen.

Welche MTB-Bekleidung brauche ich für Cross Country?

Da Cross Country leistungsmäßig die Königsklasse des Mountainbikens darstellt, sind auch Bekleidung und Equipment auf maximale Performance ausgerichtet und ähneln dem von Rennradfahrern stark. XC Mountainbiker tragen häufig enganliegende (aerodynamische) Bekleidung bestehend aus Trikot und Trägerhosen mit Sitzpolster. An den Füßen kommen besonders schnittige, gut belüftete XC MTB-Schuhe mit einer steifen Sohle und natürlich Klick-Kompatibilität – für eine optimale Kraftübertragung – zum Einsatz. Sie eignen sich weniger gut zum Gehen als bspw. Trail- oder Enduro-Schuhwerk.

Zum Schutz der Augen solltest du beim XC Mountainbiken auch eine Fahrradbrille tragen. Sie schützt während der Fahrt vor dem Austrocknen durch Fahrtwind bzw. Kälte, vor UV-Licht, Staub, Schmutz und Fremdkörpern. An sonnenreichen Tagen empfiehlt sich auch eine Brille mit Tönung oder gleich eine selbsttönende Sportbrille. An den Händen trägt man im Cross Country für eine gute Belüftung fingerlose Handschuhe, die mehr Grip und Vibrationsdämpfung ermöglichen. Jeder kennt wohl das Sprichwort: Was man nicht im Kopf hat, hat man in den Beinen. Cross Country Mountainbiker haben aber so viel in den Beinen, dass sie auch unbedingt etwas auf dem Kopf brauchen. Und da XC-Helme sich stark von denen anderer MTB-Disziplinen unterscheiden, haben wir ihnen ein ganzes Kapitel gewidmet.

MTB-Cross Country & Marathon – Wichtige Fakten, Top-Bikes & Equipment!

Optimale Belüftung und geringes Gewicht – Cross Country Helme

Kein anderer MTB Bereich ist so sehr auf Wattleistung ausgerichtet wie XC. Bei Spitzenleistungen in Anstiegen von bis zu 1500 Watt ist einen kühlen Kopf zu bewahren das A und O. Aber auch bei der Mischung aus schnellen Abschnitten und technischen Sektion, darf die Sicherheit nicht zu kurz kommen. Vorbei sind deshalb auch die Zeiten dünner Sturzhauben. Ein wettkampftauglicher XC-Helm besteht aus einer leichtgewichtigen Halbschalenkonstruktion – unter 300 g sind heutzutage keine Seltenheit. Weiterhin verbinden die Federgewichte aber auch eine erstklassige Belüftung mit einer aerodynamischen Formgebung. Trotz des eher schnittigen Aufbaus versteckt sich unter der Haube modernster Aufprallschutz wie MIPS und individuell meist über Drehräder an die Kopfform anpassbare Haltesysteme. Das Visier fällt eher kleiner aus oder wird zur Gewichtsersparnis bei Wettkampf-Modellen ganz weggelassen.

MTB-Teile für mehr Performance

Du findest, dein XC oder Marathon-Bike ist bereits leicht und du spürst bei jeder Kurbelumdrehung wie sehr es nach vorn geht. Doch da geht bestimmt noch was! Dies ist möglich, weil die Entwicklung der Werkstoffe und Technologien immer weiter vorangeht.
Ein moderner XC-Laufradsatz ist heute leicht und breit. Fortschrittliche XC Gabeln bieten ein gutes Ansprechverhalten, bei geringem Gewicht und dennoch guten Steifigkeitswerten. Auch ergonomisch hat sich einiges getan. Die superleichten Sättel bieten dank Aussparungen in der Mitte und teils speziellen Dämpfungssystemen Top-Komfort bei Gewichten um die 150 g. Die Lenkzentrale wird zwar auch von Leichtbau bestimmt, ist aber aufgrund überarbeiteter Lenker- und Vorbau-Geometrien ergonomisch mehr Richtung Fahrer orientiert und das spürt man. Für einen guten Überblick haben wir mal die wichtigsten Tuning-Optionen am XC MTB für dich aufgelistet:

  • Laufräder und Reifen – klick hier, um zum Thema zu gelangen.
  • Pedale
    • Der Standard im XC, ein paar Klickpedale, ermöglicht durch die Verbindung zwischen Schuh und Pedal eine besonders effiziente Leistungsabgabe, was speziell am Berg zu spüren ist. Extra leichte Modelle haben Titan-Achsen und wiegen unter 200 g pro Paar.
  • Federgabel und Dämpfer
    • Mittelklasse- und Highend-Fahrwerksteile für XC sind um ein Vielfaches leichter und gleichzeitig besitzen sie im Vergleich zu den Einstiegsmodellen besser anpassbare Dämpfungssysteme. Mit denen du dein Fahrwerk so einstellen kannst, dass es im Sitzen und Wiegetritt z. B. am Berg straff im Federweg steht und ihn bergab schnell und nahezu komplett freigibt.
  • Lenker und Vorbau
    • Beim Lenker und Vorbau sollten Länge, Breite und Winkel zum Fahrer und Fahrstil passen. Hast du Teile mit den passenden Eigenschaften gefunden, bleibt noch die Materialfrage: Eine höherwertige Alu-Legierung z. B. 7075 ist erschwinglich und meistens dennoch leicht. Die Sperrspitze bilden aber auch hier CFK-Lenker bzw. Lenker-Vorbau-Einheiten aus Carbon. Sie erreichen noch geringere Gewichte und eine überragende Steifigkeit.
  • Schaltung und Antrieb – lies hier weiter!
  • Kurbel
    • Eine ebenfalls wichtige Komponente an Cross Country Bikes ist die Kurbel. Hier geht der Trend auch zu leichten, gefrästen Aluminiummodellen oder Carbon-Kurbeln mit hohlen Kurbelarmen. Für die Rennpferde des Mountainbikens bieten viele Hersteller auch die Möglichkeit eine Kurbel mit Leistungsmesser zu kaufen oder einen solchen nachzurüsten. So kannst du die Leistungsentwicklung während deines Trainings überwachen und gezielter trainieren.
  • Sattelstütze
    • Vario-Sattelstützen (Dropper Posts) sind im Cross Country fest etabliert. Per Lenkerhebel lässt sich der Sattel während der Fahrt absenken, was auf technischen Abfahrten mehr Bewegungsfreiheit, Kontrolle und Sicherheit schafft. Speziell für den XC-Einsatz entwickeln die Hersteller besonders leichte Modelle mit Carbon-Komponenten und kompakterem Hub-Optionen, die Performance und Gewicht optimal ausbalancieren.
  • Griffe und Sattel
    • Da nützt selbst das beste Bike nichts, wenn die Kontaktpunkte nicht zur Anatomie des Fahrers passen. Ein Paar dank Verdrehsicherung festsitzende Griffe mit mehr Dämpfung, einem passenderen Durchmesser und einem angenehmen Material können wahre Wunder wirken. Auch die Sattelform muss zu dir passen, denn selbst ein noch so gut ausgerichteter Sattel, passt unter Umständen nicht zu dir. Um neue Modelle auszuprobieren ist es wichtig, dass du vorher deinen Sitzbeinhöckerabstand misst oder im Fachgeschäft messen lässt.
  • Bremsen hier erfährst du alles Interessante zum Thema!

Unschlagbar – Leichte XC Laufradsätze

Weniger rotierende Masse verbessert Beschleunigung, Klettereigenschaften und Handling gleichermaßen. Hochwertige XC-Laufradsätze erreichen dies durch leichte Felgen, optimierte Speichenlayouts und moderne Nabenkonstruktionen. Dank Boost-Standard und Steckachsen bleibt die nötige Steifigkeit selbst bei sehr geringem Gewicht erhalten. Aktuelle Carbon-Laufradsätze vereinen geringes Gewicht, hohe Belastbarkeit und präzises Lenkverhalten – Eigenschaften, die im Renneinsatz ebenso überzeugen wie auf anspruchsvollen Trainingsrunden. Ein Voll-Carbon-XC-Laufradsatz kommt so auf ein Gesamtgewicht von unter 1.200 g (ohne Reifen) bei gleichzeitig belastbarer Felgenkonstruktion.

Bei der Felgeninnenbreite (Maulweite) haben sich heute Werte zwischen 27 und 30 mm etabliert. Sie stützen moderne XC-Reifen optimal ab, verbessern Kurvenstabilität und ermöglichen niedrigere Luftdrücke für mehr Grip und Traktion. Tubeless-Setups sind längst Standard: Sie reduzieren das Systemgewicht, minimieren das Pannenrisiko und ermöglichen eine feinere Abstimmung auf Untergrund und Streckenbedingungen.

MTB-Cross Country & Marathon – Wichtige Fakten, Top-Bikes & Equipment!

Die schnellsten MTB-Reifen!

Apropos, die Rolleffizienz ist natürlich hauptsächlich von den eingesetzten Reifen abhängig. Spezielle XC MTB Reifen in der richtigen Ausführungen schaffen es aber, sie auf ein Minimum zu senken. Viel außenliegende Masse (ca. 200 g) sparst du, wenn du statt Drahtreifen Reifen mit faltbarem Kern einsetzt. Verwendest du bereits Reifen dieser Art, wirken sich noch ein nicht zu grobes Profil und eine auf Geschwindigkeit optimierte Gummimischung positiv auf den Vortrieb aus. Eine ebenso immer populärer werdende Maßnahme ist die Umrüstung auf Tubeless. Viele der eingesetzten und beinahe alle neuen Laufräder sind von den Herstellern als Tubeless-Ready freigegeben. Nun musst du nur noch prüfen, ob deine Reifen kompatibel sind oder du kaufst gleich neue Reifen und ein Tubeless-Set. Auf dem Trail verringert Tubeless den Rollwiderstand dank weniger Walkarbeit, reduziert die Wahrscheinlichkeit für Pannen und Snake-Bites und erlaubt es gleichzeitig, für mehr Komfort den Luftdruck zu senken. Dank dieser Vorzüge sind auch die Reifenbreiten etwas angestiegen, weshalb mittlerweile im New-School XC und Down-Country-Bereich auch Reifen bis 2,4" Breite eingesetzt werden.

Upgrades für Schaltung und Antrieb – Schalten wie die Profis 

1x12-Schaltungen haben sich im Cross Country längst als Standard etabliert. Die Kombination aus großer Übersetzungsbandbreite, geringem Gewicht und hoher Zuverlässigkeit macht Umwerfer im Renneinsatz praktisch überflüssig. Alle modernen Schaltgruppen schalten zuverlässig. Der Unterschied zeigt sich unter Last: Klick, klick, klick – butterweich, präzise, blitzschnell reagieren Mid-Range- und High-End-Gruppen dank engerer Fertigungstoleranzen an Schaltwerk und Hebel sowie optimierten Innenzügen. Elektronische Schaltungen haben sich inzwischen auch im XC-Wettkampf etabliert. Systeme wie SRAM Eagle Transmission oder Shimano XTR Di2 ermöglichen besonders präzise Schaltvorgänge und arbeiten unabhängig von Zugspannung oder Verschleiß klassischer Schaltzüge. Gleichzeitig kannst du Schaltverhalten und Bedienung individuell anpassen. Per Funk angesteuerte High-End-Gruppen punkten darüber hinaus mit besonders geringerem Gewicht und hochwertigeren Materialien.

Beim genauen Hinsehen sind es die Details, die den Unterschied machen: Carbon-Komponenten an Hebel und Schaltwerkkäfig, Keramiklager für minimalen Reibungswiderstand, enger gestufte Kassetten-Sprünge im mittleren Bereich, ein 10er Highspeed-Ritzel sowie übergroße Schaltröllchen für weniger Energieverlust im Antrieb. Dazu gilt: Je hochwertiger die Antriebskomponenten, desto besser die Legierungen – und desto länger hält das Setup unter harten Bedingungen. Du kannst bei vielen Schaltungen auch auf eine leichtere Kassette, Kette und Kettenblatt upgraden oder mit einem Tuning-Käfig deinem Schaltwerk eine Frischzellenkur verpassen.

Die optimale Balance aus Bremsleistung und niedrigem Gewicht

Mit einem Satz neuer Bremsen kannst du mehr Bremsleistung, ein geringeres Gewicht und eine bessere Verstellbarkeit erzielen. Hochwertige 2-Kolben Scheibenbremsen für XC setzen auf Aluminium-Leichtbau an Bremssätteln und Hebeln, wobei auch Carbon-Hebel möglich sind. Bei den Top-Modellen kommen außerdem noch extraleichte Titanium-Schrauben zum Einsatz. Weiterhin sorgen mehrteilige Bremsscheiben mit Aluminium-Spider und Stahlreibring dafür, dass das Gewicht noch weiter gedrückt werden kann. Verlässliche Bremspower entwickeln die Bremsen dank größere, besser gedichtete Kolben, Leitungen mit geringerer Ausdehnung und optimierte organische oder metallische Bremsbelagsmischungen. Die Bremshebel aktueller MTB-Scheibenbremsen für XC verfügen standardmäßig über eine Griffweiten- und manchmal auch über ein Druckpunktverstellung.